


Ingolf Erler (Hg.)
Keine Chance für Lisa Simpson?
Soziale Ungleichheit im Bildungssystem
Wien, 2007
310 S.
EUR 17.80
„Chancengleichheit in der Bildung gibt es nicht, darüber sind sich die AutorInnen dieses Sammelbands einig. Würde Lisa Simpson, die Tochter der Zeichentrickfamilie »The Simpsons«, in Österreich aufwachsen, wäre es fraglich, ob sie einen akademischen Abschluss erreichen könnte. Der Vater ohne, die Mutter mit mittlerer Reife, in einer Kleinstadt lebend – in dieser Konstellation hätte Lisa, selbst nach erreichter Matura nur eine Chance von 6 – 8 %, einen Universitätsabschluss zu erreichen. Längst notwendige Reformen des Bildungssystems werden seit Jahrzehnten blockiert, während Zugangsbeschränkungen oder Studiengebühren stets schnell politische Zustimmung finden. Die neue Wissensgesellschaft sollte eine sein, an der alle teilhaben. Das vorliegende Buch analysiert, weshalb es noch ein weiter Weg ist bis dorthin und wo vor allem Kinder aus »bildungsfernen Schichten« im Lebensraum Schule oder Universität mit gläsernen Decken und unsichtbaren Stolpersteinen zu kämpfen haben. Theoretisch fundiert, durch viele Fallstudien erläutert und auch nicht um Lösungsansätze verlegen, bietet dieser kritische Reader eine hervorragende Diskussionsgrundlage zur aktuellen Bildungsdiskussion.“ (Mandelbaum Verlag)
Willy Puchner
Illustriertes Fernweh
München, 2006
143 S.
überw. Ill.
EUR 30.80
“Der österreichische Fotograf und Künstler Willy Puchner ist ein Reisender der besonderen Art: einer, der sein Zuhause immer mit sich trägt. Doch er benötigt keine schweren Koffer, ihm genügen dünne, großformatige Bücher, Kladden wie sie früher auch Buchhalter verwendeten. Auf den Seiten trägt er zusammen was ihm auf Reisen begegnet, fügt Zitate, Zeichnungen und Fundstücke zu Bildern, zu Collagen des Reisealltags. So entstehen Kleinodien, Kunstwerke, Zeugnisse von Begegnungen mit sich und anderen. Willy Puchner ist ein Buchhalter der Fantasie. Obwohl er in vielen Ländern, auf allen Kontinenten unterwegs war, weiß er nur zu gut, dass die wahren Reisen im Kopf stattfinden – in der Vorfreude und in der Erinnerung. So schafft er sich in den Materialbüchern seine ganz eigene Welt. Sie sind, wie er sagt, seine „Wohnung auf Reisen“. „In meinen Materialbüchern und Reisenotizen wird die Welt zu einer Sammlung persönlicher Fundstücke, eine Art Patchwork, das sich in Texten, Zitaten, Fundstücken und Bildern darstellt.“ Akribisch notiert Puchner, was ihm angesichts des Fremden auf – und einfällt, er zeichnet, malt, fotografiert und collagiert, sieht jeden Ort neu, mit den staunenden Augen eines Kindes. Und wir, die Betrachter, folgen ihm auf seinen Reisen rund um die Welt: nach Indien und New York, nach Japan und Venedig, ans Meer und in die Wüste. Seine fantastisch-bunten Collagen aus Pflanzen-, Tier- und Menschenbildern, aus Eintrittskarten, Stempeln und Briefmarken, aus Fetzen von Poesie und akribisch notierten Informationen lassen die Zeit wieder auferstehen, als wir noch zu staunen wussten und uns täglich alles neu erschien. Willy Puchner zeigt uns einen Weg aus der Trostlosigkeit des durchorganisierten, berechenbaren Reisens. Seine Materialbücher sind mehr als ungewöhnliche Reiseführer: Es sind subtile kleine Kunstwerke, deren Betrachtung zu keinem Ende kommt.“ (Verlag Frederking & Thaler)
Àgata Losantos (Hg.)
Stair design
Köln, 2006
399 S.
überw. Ill.
EUR 25.70
„Stair Design brings together more than seventy recent projects from all over the world, which respond to highly diverse needs: from just a few steps compensating the changing level in a loft, to never-ending staircases that rise up the facade of a skyscraper. Included in each section and classified according to their public or private use are numerous examples of stairs built from the most commonly used materials; wood, metal, re-enforced concrete and glass, or a combination of these, often used to maximize the design’s efficiency. A swell as the wide-ranging sample of typologies and materials, Stair Design offers a selection of creative solutions for elements such as banisters or lighting, which are fundamental as the steps themselves.“ (daab Verlag)